Born (SPD) befragt Landesregierung zu Brandschutz in Wohngebäuden

Veröffentlicht am 19.08.2017 in Pressemitteilungen

Nach dem Brandunglück in London fordert der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Antworten auf Fragen zu brandschutztechnischen Vorgaben.

Stuttgart. Das verheerende Brandunglück im Londoner Grenfell-Tower hatte auch für Wohngebäude in Deutschland Konsequenzen. So mussten 70 Menschen aus ihren Wohnungen in einem Wuppertaler Hochhaus evakuiert werden, weil in den Fassaden brennbares Dämmmaterial verbaut wurde. Auch der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, ist beunruhigt: „Das schreckliche Unglück in London wirft Fragen zur Sicherheit von Wohngebäuden in Baden-Württemberg auf. Natürlich darf sich eine solche Katastrophe nicht wiederholen. Neben Gesprächen mit Feuerwehrleuten und anderen Expert*innen habe ich deshalb die Landesregierung gefragt, ob ein solches Unglück auch in Baden-Württemberg möglich wäre und ob es Gebäude gibt, die nach den verheerenden Ereignissen einer Überprüfung bedürfen.“

Laut Auskunft des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau dürfen seit 1984 in Hochhäusern nur nicht-brennbare Materialien in den Fassaden eingesetzt werden. Zuvor galten bei nicht-feuerbeständigen Außenwänden besondere Brandschutzbestimmungen. Eine Konstruktion wie beim schnell entflammten Grenfell Tower sei laut Landesregierung deshalb nicht genehmigungsfähig gewesen. Nach Angaben des Ministeriums liegen keine Erkenntnisse über festgestellte Mängel bei Routineüberprüfungen vor. Die Landesregierung habe die unteren Baurechtsbehörden jedoch nach dem Unglück darauf hingewiesen, auch die Beschaffenheit der Außenwände genau zu kontrollieren. Insgesamt sieht die Landesregierung aktuell keinen Handlungsbedarf beim Thema Brandschutz in Wohngebäuden.

Der Landtagsabgeordnete Daniel Born wird weiterhin den Austausch mit Feuerwehren und weiteren Expert*innen pflegen und an dem Thema Brandschutz in Wohngebäuden dran bleiben, denn: „die Sicherheit, gerade in den eigenen vier Wänden, steht an erster Stelle – sowohl in Einfamilien- als auch in Hochhäusern“, so Born.

 

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