Born zu Martin-Wechsel: "Vorstandsentscheid der CDU Rhein-Neckar ist ein Schlag ins Gesicht der CDU-Basis"

Veröffentlicht am 30.10.2017 in Presseecho

Der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born zeigt sich irritiert ob des Beschlusses des Kreisvorstands der CDU Rhein-Neckar, die ehemalige AfD-Abgeordnete Claudia Martin in die Partei aufzunehmen.

Hockenheim. „Vor gerade mal ein paar Wochen haben die vielen Ehrenamtlichen der CDU Rhein-Neckar im Wahlkampf auch die humanitäre Flüchtlingspolitik der Bundesregierung engagiert vertreten. Und jetzt soll Frau Martin, die auf dem Ticket einer oft hetzerischen und menschenfeindlich argumentierenden Partei in den Landtag eingezogen ist, Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands werden?“.

Laut Born müsse sich der Vorstand der CDU Rhein-Neckar gegenüber seinen eigenen Mitgliedern nun erklären: „Ich halte die Entscheidung für einen Schlag ins Gesicht der CDU-Basis und sehe hier großen Erklärungsbedarf.“ Martin, die laut Born im Landtag bisher nur durch eine Rede mit unsachlichen Korruptionsvorwürfen an das Deutsche Rote Kreuz aufgefallen sei, würde durch den Parteibeitritt zukünftig der CDU-Landtagsfraktion angehören.

Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, stellv. SPD-Kreisvorsitzende für den Landtagswahlkreis Wiesloch, für den Martin auf dem AfD-Ticket 2016 in den Landtag gewählt wurde, zeigt sich gespannt, welcher der Ortsverbände wohl Martin aufnehmen werde. Wahrgenommen habe Martin ihr Mandat im Wahlkreis bisher nicht, so Schröder Ritzrau. "Zumindest nicht für die Wähler*innen sichtbar, dies schadet dem Ruf von Mandatsträgern in der Bevölkerung insgesamt." konstatiert Schröder-Ritzrau.

 

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