Daniel Born wird von der 10a gehörig ins Kreuzverhör genommen

Veröffentlicht am 27.10.2017 in Presseecho

Ein vollgepackter Gemeinschaftsschulbesuch im Enzkreis: Gespräch mit der Schulleitung, Politikparcours bei der 10a und ein Gang durchs Schulgebäude standen für Landtagsabgerodneten Daniel Born in Wiernsheim auf dem Programm.

Wiernsheim. „Wieviele Stunden arbeitet ein Landtagsabgeordneter?“, „Was verdient er?“ und „Was sind seine politischen Ziele?“ – SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born, der für seine Fraktion den Wahlkreis Enz betreut, stellte sich den Fragen der 10a der Heckengäuschule in Wiernsheim. Und so wurde – dank der sehr gut vorbereiteten Schülerinnen und Schüler und dem offenherzig antwortenden Politiker – aus einem Schulbesuch eine spannende politische Gesprächsrunde. „Warum besuchen Sie ausgerechnet unsere Schule?“ wollte eine Schülerin wissen. „Mir ist es als Mitglied des Bildungsausschusses wichtig, regelmäßig die Schulen im Land zu besuchen, weil ich wissen will, wie unsere Politik vor Ort ankommt und wo Probleme und wo die passenden Lösungen liegen.“ parierte Born und ergänzte: „Außerdem hab‘ ich gehört, dass hier Theater gelernt werden kann und eine tolle Schulgemeinschaft herrscht.“ 

Tief wurde eingetaucht in politische Kernthemen. „Was hält der Abgeordnete von der Flüchtlingspolitik?“ war eine Frage. „Wir haben eine humanitäre Verpflichtung und eine grundgesetzliche Verpflichtung – wer Schutz braucht, kann ihn in unserem Land finden. Wer keinen Anspruch hat, muss auch wieder gehen. Aber wir alle können stolz darauf sein, was wir geleistet haben und wir werden in den nächsten Jahren darüber froh sein, dass viele Geflüchtete zu unseren Nachbarn, Kollegen und Mitbürgern werden.“ antwortete der SPD-Politiker.

Was er von der Wirtschafts- und von der Bildungspolitik halte, war eine andere Frage. Der Landtagsabgeordnete will, dass es eine Bildungslandschaft und eine Wirtschaft gibt, in der jeder die Möglichkeit hat, sich einen Beruf zu wählen, in dem er wirklich wirksam sein kann. „Ich will, dass wir in einem Land leben, in dem sie sich wirklich einbringen und das sie mit gestalten können. Dazu gehört auch eine Wirtschaft, die ihnen zukunftsfähige Berufe, gute Arbeitsplätze und faire Bezahlung bietet.“ so Born.

In einem anschließenden Parcours durch das Schulleben wurden dem Abgeordneten nicht nur die gut ausgestatteten Räume, sondern auch liebevoll gestaltete Infotafeln zum Schulleben gezeigt: ob Spendenlauf oder Jugendwahl, eine „Weltkarte der Biografien“ oder eine Diskussionswaage – die Schülerinnen und Schüler zeigten auf, wie aktiv sie bereits jetzt an der Demokratie teilhaben. „Die Heckengäuschule ist ein gutes Beispiel, warum es sich immer wieder lohnt, sich gerade auch für die Gemeinschaftsschulen stark zu machen. Und es ist klasse hier zu erleben, wie gutes Miteinander und fleißiges Lernen optimal miteinander verbunden werden.“ resümierte Born seinen mehrstündigen Besuch und dankte Lehrern und Schulleitung für ihre hervorragende Arbeit.

 

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