Landtagsabgeordneter Born wird zum Pflege-Praktikanten Born

Veröffentlicht am 18.08.2017 in Pressemitteilungen

Der „Praktikant“ Daniel Born MdL und zwei der Bewohnerinnen sichtlich vergnügt

Daniel Born MdL nimmt Einladung zu halbtägigem „Pflegepraktikum“ in Pflegeeinrichtung an und macht sich in Ketsch vor Ort ein Bild.

Ketsch. Der Bundesverband privater sozialer Anbieter sozialer Dienste e. V. hatte zum zweiten Mal Abgeordnete dazu eingeladen, ein kurzes Schnupperpraktikum in einer Pflegeeinrichtung zu absolvieren. Der Schwetzinger Abgeordnete Daniel Born (SPD) nahm die Idee gerne auf und setzte sich mit dem avendi-Pflegeheim an der Parkstraße in Ketsch in Verbindung. Vor Ort zeigten sich Bewohnerinnen und Bewohner ebenso überrascht wie angetan, dass ein „echter Landtagsabgeordneter“ sich Zeit für sie nimmt und wissen will, wie es ihnen geht.

Auch Pflegekräfte, Pflegedienstleitung und Heimleitung waren beeindruckt, forderten aber vom Abgeordneten vollen Einsatz. „Erst einmal raus dem Sakko und rein ins Mitarbeitershirt – und dann vollen Einsatz. „Es ist schön zu sehen, wie viel Freude Sie daran haben, sich den alten Menschen zu widmen“ und „ich dachte, Politiker hören nur sich selbst gerne reden – Sie können ja richtig gut zuhören“ waren Reaktionen beim anschließenden Personalfrühstück. In der Runde mit „seiner“ Wohngruppe entwickelte sich ein ausgesprochen interessantes Gespräch und der „Praktikant“ wurde nur unter der Voraussetzung wieder abgegeben, dass er auch danach von sich hören lasse und in seinem „richtigen“ Beruf noch mehr für die Qualität der Pflege erreichen könne. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die faire Bezahlung, den Schutz vor Burn-Out und die Fachkräftegewinnung haben wir in der Politik auf dem Schirm – aber wir brauchen immer wieder auch die unmittelbare Rückmeldung um zu wissen, wo der Schuh ganz konkret drückt.“ so Daniel Born im Gespräch.

Er berichtete, dass er gerade auch in seiner Hauptaufgabe als wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion immer wieder mit Pflege, Barrierefreiheit und den Herausforderungen des demografischen Wandels zu tun habe. „Möglichst lange gut gepflegt in den eigenen vier Wänden leben zu können und eine qualitativ hochwertige Struktur von ausreichenden Pflegeplätzen sind zwei Seiten einer Medaille damit es in unserem Land auch im Alter gerecht zugeht. Hier muss die Politik einen eindeutigen Kompass haben und bspw. Wohnungsbau, Gemeindeentwicklung aber eben auch Pflegesicherheit danach ausrichten.“ so der Abgerodnete.

Nach Bewohnern und Pflegekräften stand zuletzt noch ein Gespräch mit der Hausleitung an, welches noch einmal weitere Aspekte zu Tage förderte. „Es ist das eine, die Ergebnisse der `Enquetekommission Pflege` zu debattieren; ein Tag in einer Einrichtung bringt mir aber ehrlich gesagt mehr für das Verständnis der Situation vor Ort und die unterschiedlichen Bedürfnisse, die hier unter einen Hut gebracht werden müssen“, so der Schwetzinger.

„Die hochkompetente und liebevolle Arbeit, die viel von den Pflegekräften verlangt, kann den Angestellten auch viel zurückgeben. Ich hoffe also, dass avendi auch künftig so tolle engagierte Persönlichkeiten findet, die Lust auf diese Arbeit haben. Dass ich als Sozialdemokrat einen Betriebsrat für eine gute Idee halten würde, um die Interessen der Angestellten sowie die wirtschaftlichen Interessen des Betreibers gleichermaßen zu fördern, dürfte niemanden überraschen“, verabschiedete sich Born nach einem aufschlussreichen Vormittag.

„Pflegekräfte sind für mich die Heldinnen und Helden, die zuversichtlich machen, dass der demografische Wandel gut gelingen kann. Davon bin ich nach dem heutigen kurzen Praktikum noch mehr überzeugt.“ so der Abgeordnete nach seinen Gesprächen.

 

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