Neue Studie zeigt: Mieten steigen weiter an

Veröffentlicht am 19.08.2017 in Pressemitteilungen

Der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Daniel Born fordert die Landesregierung auf, endlich zu handeln und für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.

Stuttgart. Wie eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zeigt, sind die Neuvertragsvermietungen im 1. Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bundesweit um 4,4% auf 7,90 Euro pro Quadratmeter (nettokalt) gestiegen. Der größte Preisanstieg ist laut Expert*innen in Städten mit mehr 500.000 Einwohner*innen zu verzeichnen (+5,6% auf 10,39€ pro Quadratmeter und nettokalt). Daniel Born, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, überrascht das nicht: „Es werden viel zu wenige Wohnungen gebaut, es fehlen etwa 1 Million. So lange sich das nicht ändert, werden die Mieten weiter steigen. Gerade für Menschen mit wenig Einkommen, Studierende und Familien ist das ein großes Problem.“

Zu den Top 6 der teuersten Großstädte in Deutschland zählen mit Stuttgart und Freiburg gleich zwei aus Baden-Württemberg. Der Landtagsabgeordnete Born fordert die grün-schwarze Landesregierung deshalb auf, endlich zu handeln: „Das Land muss die Aufstockung der finanziellen Mittel des Bundes in voller Höhe weitergeben und durch eigene Mittel erhöhen. Wir brauchen 300 Millionen Euro für die Landeswohnraumförderung, damit pro Jahr mindestens 50.000 neue Wohnungen – davon 5.000 Sozialwohnungen – gebaut werden.“

Die SPD-Landtagsfraktion fordert in ihrer Wohnraumoffensive zudem u.a. eine Verschlankung der Landesbauordnung, um Bauen attraktiver zu gestalten und eine Halbierung der Grunderwerbssteuer beim Ersterwerb, um vor allem junge Familien beim Häuslebau zu entlasten.

 

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