Born: "CDU-Generalsekretär verheddert sich bei seinem bildungspolitischen Ausflug"

Veröffentlicht am 25.01.2017 in Landespolitik

Schwetzingen. „Da ist dem baden-württembergischen CDU-Generalsekretär wohl einiges durcheinandergeraten. Anders lässt sich kaum erklären, dass Herr Hagel plötzlich Frau Schavan für eine Sozialdemokratin hält.“ kommentiert SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born, der im Bildungsausschuss des Landtags sitzt, die Rede seines Parlamentskollegen Hagel (CDU) beim Heidelberger CDU-Neujahrsempfang. Hagel hatte dort u.a. das „Schreiben nach Gehör“ in Grundschulen als Idee der SPD bezeichnet. „Fakt ist, dass die Methode in den Zeiten seiner Parteikollegin Schavan eingeführt wurde. Und die war nun wirklich nicht dafür bekannt, SPD-Politik gemacht zu haben.“ so Born weiter.

Die von Hagel gefeierte Abschaffung des „Schreibens nach Gehör“ geschah nach Meinung Borns äußerst unglücklich und an den Interessen von Schülern, Eltern und Lehrern vorbei. „Methodenvielfalt ist pädagogisch wichtig, denn Lehrerinnen und Lehrer müssen für unterschiedliche Lernsituationen und Bedürfnisse Instrumente zur Verfügung haben. Kultusministerin Eisenmann hat mit ihrem Brief von Anfang Dezember den Lehrerinnen und Lehrern aber schlichtweg die Kompetenz abgesprochen, aus einer Methodenvielfalt heraus die besten Optionen auszuwählen. Das ist keine gute Entwicklung in der Schulpolitik. Und es ist bedenklich, wenn sich die CDU für diese schlechte Entwicklung dafür auch noch auf ihren Veranstaltungen selbst feiert.“

 

                                               

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