Gute Arbeit, faire Löhne, sichere Perspektiven

„Ordnung auf dem Arbeitsmarkt schaffen ist als Ziel weder altmodisch noch unrealistisch. Es ist dringend notwendig und hochaktuell. Denn wir bringen Gerechtigkeit, Teilhabe und Sichherheit nur zusammen, wenn wir ordentliche Löhne, gute Chancen, echte Mitbestimmung und faire Arbeitsbedingungen haben.“

Wir leben in einer Gesellschaft, die durch den Grad der Erwerbstätigkeit bestimmt wird. Gute und sichere Arbeit sind das Fundament für die Menschen, ihre Existenz eigenständig sicherzustellen. Eine gerechte Entlohnung, Anerkennung jeglicher Tätigkeiten, Arbeit die nicht krankmacht und mit der Familie vereinbar ist, sind die Bausteine vernünftiger sowie menschengerechter Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik.

​Als Fraktionssprecher für Arbeitsmarktpolitik ist Daniel Born der Kontakt zu Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen besonders wichtig. Über aktive Beteiligung in der Politik, gerade auch aus seinem Wahlkreis, freue er sich, denn Sie ist wesentlicher Bestandteil politischer Willensbildung. Deshalb ist der Abgeordnete auch Mitglied der Gewerkschaft ver.di.


Menschen und ihre Arbeit hatte der Landtagsabgeordnete schon früh in den Mittelpunkt seines Berufslebens gestellt. Schon im Referendariat hatte Daniel Born seinen Schwerpunkt in Sozial-, Arbeits- und Handelsrecht gelegt. Seit dem zweiten Staatsexamen arbeitete er bei der Bundesagentur für Arbeit und leitete in der Agentur für Arbeit Karlsruhe den Bereich „Akademische Berufe & Berufs- und Studienberatung".

Deshalb ist alles rund um den Arbeitsmarkt auch ein Herzensthema des Schwetzinger Abgeordneten. Der Übergang von Schule und Beruf, gute Arbeitsbedingungen, Aus- und Weiterbildung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Zugang zum Arbeitsmarkt in jedem Alter sind Schwerpunkte seiner Arbeit. „Es ist eine Herausforderung, Schwache nicht gegen noch Schwächere zu stellen. Darum müssen wir Qualifikationen gut abbilden und dort wo qualifiziert werden muss, rasch qualifizieren“, so der Abgeordnete. Baden-Württemberg habe hier aufgeholt, die Landesregierung nehme aber sicher jede Menge Hausaufgaben mit. "Ich bin in Baden-Württemberg unterwegs und im Gespräch, kenne Kindergärten, Schulen, Betriebe, Sozialverbände und Initiativen. Die Fragen, wie wir arbeiten, wie wir in Arbeit bleiben, wie wir Arbeit und Familie vereinbaren und wie junge Menschen ihren Beruf finden, sind Zukunftsthemen für die nächsten Jahre und gerade für eine wirtschaftsstarke Region wie unser Bundesland entscheidend. Da werde ich dranbleiben", so der Abgeordnete.

Seit dieser Legislaturperiode ist das Arbeitsthema dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau zugeordnet. Besonders wichtig ist dem SPD-Abgeordneten, dass das Arbeitsthema kein Anhängsel der Wirtschaftspolitik ist, sondern als eigener Politikbereich gesehen wird, bei dem die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichwertig berücksichtigt werden.

Für den Abgeordneten ist wichtig, dass z.B. das Tariftreuegesetz oder das Bildungszeitgesetz nicht negativ verändert werden. „Baden-Württemberg hat an wichtigen Stellschrauben für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gedreht. Das darf nicht durch eine rückwärtsgewandte Politik zerstört werden. Politik muss nicht nur das Hier und Jetzt im Blick haben, sondernd auch die Zukunft.“

Deshalb ist es für Daniel Born auch elementar, dass Baden-Württemberg ein weiteres Landesarbeitsmarktprogramm auflegt, um die guten Ergebnisse des von Ministerin Katrin Altpeter (SPD) auf den Weg gebrachten ersten Programms für Langzeitarbeitslose noch mehr auszuweiten. „Die Vermittlung möglichst vieler junger Menschen in einen Arbeitsplatz und ein breites Angebot für Teilzeitausbildungen, sowie die wichtigen finanziellen Anreize bei der Beschäftigung von Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit sind gute Voraussetzungen gute Arbeit zu schaffen und nicht die Arbeitslosigkeit zu finanzieren.“

Gleichstellung und Equal Pay (also die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen, von Leiharbeitnehmern und Stammbelegschaften) sind für Daniel Born nicht nur Schlagworte, sondern die Wertschätzung der Arbeit, von der Menschen leben können müssen. Er fordert die Unterstützung der von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgeschlagenen Maßnahmen.

Für Daniel Born ist auch grundlegend, dass das Land Baden-Württemberg als Arbeitgeber Vorbild in Sachen Qualifikation, Gesundheitsvorsorge, Bezahlung, Entfristung und Ausbildungsübernahme wird.  

Gerade die berufliche Zukunft junger Menschen liegt dem Landtagsabgeordneten am Herzen. Das in der letzten Legislaturperiode eingeführte individuelle Unterstützungssystem beim Übergang von Schule und Beruf ist bereits in 105 Schulen aufgebaut worden, 179 berufliche Schulen kümmern sich um individuelle Förderung an der Sekundarstufe II. Ebenfalls eingeführt wurde der sonderpädagogischer Dienst an beruflichen Schulen, die beruflichen Gymnasien wurden gestärkt. „Ein voller Erfolg für den Start ins Berufsleben Junger Menschen“, findet Daniel Born, „Diesen erfolgreichen Weg gilt es nun weiterzugehen und eine Ausbildungsgarantie zu schaffen.“

Mit der „dualen Berufsqualifizierung“ (BQ dual) sollte faktisch eine Ausbildungsgarantie für Schulabgänger in Baden-Württemberg realisiert werden, und auch im Bund wird eine solche Regelung diskutiert. Die Umsetzung ist bis heute aber noch als „Modellversuch“ nicht rechtskräftig erfolgt. „Wir müssen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, einen direkteren Übergang von der Schule in eine Ausbildung zu schaffen und zwar so, dass alle, die eine Ausbildung machen wollen, diese auch machen können“, so der SPD-Abgeordnete.  

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