Bürgerspaziergang im Hirschackerwald mit Gabi Rolland und Daniel Born

Veröffentlicht am 10.03.2018 in Wahlkreis

Ein Informationsspaziergang durch den Hirschackerwald beeindruckt nicht nur Naturschutz- und Umweltexpertin Gabi Rolland.

Schwetzingen. „Diesen ganz besonderen Ort in meiner Stadt wollte ich unserem Gast unbedingt zeigen – im Hirschackerwald lässt einen die Natur staunen und das ökologische Projekt hier am ehemaligen Panzerwald macht so viel Lust auf Zukunft.“ begann Daniel Born, SPD-Landtagsabgeordneter und Mitglied im Umweltausschuss des Landtages, den Vor-Ort-Spaziergang mit seiner Landtagskollegin Gabi Rolland und Katrin Fritzsch vom NABU. Vor Ort informierte man sich mit zahlreichen Bürgern über den Fortschritt des Projektes "Lebensader Oberrhein". Dabei gab es viel Zustimmung aber auch durchaus kritische Stimmen zu dem umfassenden Projekt.

„Der Hirschackerwald ist Teil eines von bundesweit 30 ‚Hotspots‘ der biologischen Vielfalt, geprägt von lichten Hutewäldern, Heideflächen und Sandmagerrasen“, erläuterte NABU-Projektleiterin Dr. Katrin Fritzsch. „Seit 2014 ist der Hirschackerwald im Eigentum des NABU“, so Born. „Die Kosten werden zu 75 Prozent vom Bundesumweltministerium über das „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“, zu 15 Prozent vom Ministerium für Ländlichen Raum Baden-Württemberg sowie den Umweltministerien in Rheinland-Pfalz und Hessen getragen“, erklärt der Schwetzinger Parlamentarier. „Ein Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet ganz meinem Geschmack. Es soll Sand-Thymian, Sonnenröschen und Salzkraut hier vor Ort geben, geradezu typisch für Trockenrasengesellschaften“ schwärmte Gabi Rolland, Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Umwelt- und Naturschutz. „Konnten Heidelerchen schon gesichtet werden?" fragte Landtagsabgeordneter Daniel Born nach. „Ziel des Projektes ist es, durch die wertvolle Sandrasennatur sowohl Heidelerchen als auch Harlekinspinnen einen Lebensraum anzubieten“, so Dr. Fritzsch. Bei den Teilnehmern gab es aber auch durchaus kritische Stimmen zu dem Projekt und dessen Durchführung. "Eine grüne Oase mit einer großen Waldfläche ist das nun nicht mehr." war eine geäußerte Position. Zum Schluss des Informations-Spaziergangs dankte Stadträtin Monika Maier-Kuhn von der Schwetzinger SPD Dr.Fritzsch für die fachkundige Führung als auch den beiden Umweltpolitikern Rolland und Born für ihren Einsatz im Landtag. „Für alle, denen die Natur am Herzen liegt, ist es wichtig zu wissen, dass es so engagierte Naturschutzpolitiker wie euch im Landtag gibt.“ so Monika Maier-Kuhn. Für Born war der gemeinsame Spaziergang auch ein gutes Zeichen, wie erfolgreicher Naturschutz gelingen kann: „Land und Kommune gemeinsam mit fachkundigen Verbänden und interessierten Bürgern Hand in Hand, so können wir gemeinsam nachhaltigen Naturschutz erreichen.“

 

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