Bürgerinnen und Bürger diskutieren Zukunftschancen des Patrick-Henry-Villages

Veröffentlicht am 19.07.2018 in Pressemitteilungen

Daniel Born MdL und die SPD vor Ort luden nach Schwetzingen ein zu Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Braum, geschäftsführendem Direktor der Internationalen Bauausstellung Heidelberg.

Schwetzingen. „Das PHV verbinden wir mit Erinnerungen an das Zusammenleben mit den US-Soldaten und ihren Familien und danach mit der humanitären Aufgabe der Flüchtlingsaufnahme. Jetzt geht es aber um die Weiterentwicklung des PHV zu einem Quartier der Zukunft. Dieses muss durchmischt und mit sozialer und ökologischer Handschrift sein. Vor allem muss es aber einen mietpreisdämpfenden und wohnraumschaffenden Beitrag für unsere Region leisten. Deshalb begleiten wir von der SPD dieses Projekt mit größtem Interesse.“, so führte der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, in die Veranstaltung „Patrick-Henry-Village in der Region“ ein.

Prof. Michael Braum, geschäftsführender Direktor der Internationalen Bauausstellung Heidelberg, berichtete auf Einladung des Landtagsabgeordneten über die aktuellen Entwicklungen und Planungen bezüglich der 97 Hektor großen Konversionsfläche mitten in der südlichen Kurpfalz. Dabei ist ihm besonders die Beteiligung der unterschiedlichen Akteure von Bürger*innen, über Unternehmer*innen bis hin zu Bildungsexpert*innen wichtig und zwar von Beginn der Erstellung der „Drehbücher für den Stadtumbau“ an. Die Stadt des 21. Jahrhunderts sei heterogen und nicht homogen, so der Stadtplaner. Patrick-Henry-Village solle deshalb ein Abbild der europäischen Stadt darstellen, eine Reproduktion der Unterschiedlichkeit auf kleinstem Raum. Dabei sollen die Bestandsbauten im Herzen von PHV erhalten bleiben und für bezahlbaren Wohnraum sorgen.

In der anschließenden Diskussion mit vielen Interessierten wurden unter anderem die Fragen nach der Barrierefreiheit von PHV und der Anbindung an die Region erörtert. Auch machten sich die Anwesenden Gedanken über die Bildungsinfrastruktur und die Ansiedlung von Handwerksbetrieben. Die Frage nach der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in der Region kam dabei immer wieder auf. Landtagsabgeordneter Born und Prof. Braum waren sich einig: „Die hohen Bodenpreise in unserer Gegend sind ein großer Faktor für die weiter steigenden Baukosten. Boden ist ein begrenztes Gut und die Bodenfrage ist die soziale Frage unserer Zeit.“

 

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