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Daniel Born diskutiert online über Folgen der Pandemie für Schülerinnen und Schüler

Veröffentlicht am 08.03.2021 in Landespolitik

„Aus verständlichen Gründen diskutieren wir viel über die Folgen, welche die Corona-Krise und der lange Lockdown für die Wirtschaft, die Kultur, die Vereine und viele weitere, unterschiedlich stark betroffene Gesellschaftsgruppen haben. Heute soll es mal ausschließlich um das Schicksal von Schülerinnen und Schülern gehen“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Born die Wahl des Themas für seine letzte Dialogtour-Veranstaltung.

Die verschiedenen Phasen von Schulschließungen in den letzten zwölf Monaten haben das gesamte Bildungswesen wie nie zuvor unter ein Brennglas gestellt, durch das viele Schwächen des Systems sehr deutlich wurden. „Aber nicht nur darüber wollen wir am Freitagabend sprechen. Wir möchten auch diskutieren, was diese Schließungen mit der Gefühlswelt und der Psyche der Betroffenen gemacht hat und welche Auswirkungen im Hinblick auf die Bildungsgerechtigkeit in unserem Land leider zu konstatieren sind“, gibt Born, der auch Mitglied des Bildungsausschusses des Stuttgarter Landtags ist, einen Ausblick auf die zu erwartende Diskussion.

Als Bildungsexperte war Born an der Ausarbeitung des „Schutzschirm für Schülerinnen und Schüler“, einem Vorschlag der SPD-Landtagsfraktion zur Aufarbeitung der Probleme, die durch die Krise entstanden sind, beteiligt. Das Programm sieht zunächst eine Lernstandserhebung bei allen Schülerinnen und Schülern vor. Um auf den individuellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können, sollen die Schulleitungen und Lehrkräfte mit der Zuweisung von Poolstunden, der flexiblen Verteilung der Gesamtstundenanzahl und der flächendeckenden Einführung von Coaching unterstützt werden. Außerdem sollen 1.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen und eine Einstellungsoffensive für pädagogische Assistentinnen und Assistenten gestartet werden. Die SPD will ein landesweites Lernunterstützungsprogramm auflegen, jeder Schule eine IT-Fachkraft an die Seite stellen, Lernpartnerschaften aufbauen und den Klassenteiler in Eingangsklassen einmalig verkleinern. Zudem sollen Eltern für zwei Jahre das Wahlrecht erhalten, ihre Kinder freiwillig wiederholen zu lassen.

Born: „Die Schülerinnen und Schüler sollen die individuelle Unterstützung bekommen, die sie benötigen. Dafür braucht es ein ganzes Bündel an Maßnahmen, das wir mit dem Schutzschirm geschnürt haben. Auch die Schulleitungen und Lehrkräfte können wir mit der aktuellen Situation nicht alleine lassen. Wir brauchen massive Bildungsinvestitionen in den nächsten Jahren.“ Aufgrund der Infektionslage kann die Veranstaltung am Freitag, 12. März 2021 ab 19 Uhr natürlich nur online stattfinden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Zugangsdaten zu diesem Onlinetalk erhalten Sie wie üblich per E-Mail unter buero@daniel-born.de.

 
 

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