
Wenn Sie mich erreichen wollen, schreiben Sie mir bitte ausschließlich über post@daniel-born.de.
Mein Name ist Daniel Born. Von 2016 bis 2026 war ich Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Schwetzingen. Ich bin überzeugt, dass politisches Handeln das Leben der Menschen verbessern und den Zusammenhalt stärken kann.
Politik heißt: Etwas zu wollen. Sozialdemokratische Politik heißt: Fortschritt zu wollen. Der Fortschritt, für den ich mich einsetze, ist eine inklusive Gesellschaft, in der Teilhabe für alle gelingt. Ich setze mich ein für ein zukunftsfestes Baden-Württemberg und ein Deutschland in einer geeinten europäischen Republik sowie eine gelebte demokratische Debatte, die von Respekt und solidarischer Haltung geprägt ist.
Ihr

Daniel Born MdL
Mit 16 wusste ich: ich will groß sein, will siegen, will froh sein, nie lügen. Ich will alles oder nichts.
Martina Netzer hatte am Mittwochabend bei unserem Abschieds-Sundowner von den roten Rosen, die regnen sollen, gesungen. Und die vielen, vielen Anwesenden summten mit. Ich auch.
Obwohl mich meine Eltern mit Liebe überschütteten, dachte ich als 16-Jähriger, dass für mich nicht viele rote Rosen blühen würden. Davon geträumt habe ich aber ab und an schon.
Aber die AIDS-Krise war erst gerade am Absinken, §175 noch gültig und die Ehe für alle weit entfernt. Was hatte ich da als schwuler Junge zu erwarten? Es gab damals praktisch keine queeren Vorbilder. Keine Sportler, Schauspieler, Manager oder Politiker, die sich geoutet hatten.
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Ihrem Auftrag habe ich vom Mai 2016 bis jetzt für eine solidarische und inklusive Gesellschaft, für eine starke soziale Stimme unserer Region und für eine Demokratie, die für alle Menschen da ist, gekämpft.
Kostenfreie Kita und bezahlbares Wohnen, Notfallpraxis und Entenpfuhl, Lärmschutz und Bür- gerbus, Hockenheimring und Schlosspark, Salierbrücke und Herrenteich, Radweg und Bahnhofs- aufzug – und immer wieder stark machen für die Demokratie und die Vielfalt. Kurpfalzhorizonte und Sommerabende im Museum, Demokratietouren und Kleidertauschparty, Adventsfest und Fahrradcodierung, Tandemfahrten und Freitagspost – und immer wieder Eintreten für Freiheit und Gerechtigkeit.
Feiertage sind dazu da, um gefeiert zu werden. Darum nutze ich auch immer gerne die Reichweite meiner Social-Media-Auftritte, um zu zeigen, welche wunderschöne Vielfalt an Feiertagen wir in Deutschland haben.
Vor ein paar Tagen habe ich Glückwünsche zum Zuckerfest, gestern zum Pesach-Fest ausgesprochen – und überübermorgen natürlich zum Osterfest.
Nun bin ich es ja gewohnt, viele Likes, aber auch viel Kritik für meine Aussagen zu bekommen. Aber bei den Glückwünschen eskaliert es immer besonders. Da erklären mir dann Menschen, welche Feiertage angeblich zu Deutschland gehören würden und welche nicht. Wie absurd.
Wir sind doch eine Republik – und eine Republik wird von Menschen gemacht. Und wenn diese Menschen einen Feiertag haben, gehört der doch mit dazu.
Der rote Faden ist mir wichtig. Meinen Vorgänger Karl-Peter Wettstein habe ich als Kind vor vielen Jahrzehnten bei einem Geburtstagsfest der Schöners in Neulußheim zum ersten Mal gesehen. Und ich fand es ganz toll, dass da ein „echter Politiker“ dabei war. Wohlgemerkt: Dieses Fest war voll mit Kommunalpolitiker*innen und Ortsvereinsvorsitzenden. Aber irgendwie war Karl-Peter für mich als Kind noch ein Stück mehr Politiker.
Und meine unmittelbare Vorgängerin Rosa Grünstein ist mir über die Jahre zu einer engen, ehrlichen und treuen Freundin geworden – ein ganz wundervolles Geschenk meines Lebens.
Die „Aktuelle Debatte“ im Landtag habe ich immer sehr gemocht. In meiner ersten Legislaturperiode habe ich sie gerne als Redner bestritten – zum ersten Mal in die „AD“ wurde ich gleich in meiner dritten Plenarsitzung geschickt – und in der zweiten Legislaturperiode auch gerne als Präsident geleitet. Denn hier diskutiert das Parlament als Volksvertretung, was derzeit auch im Land diskutiert wird.
Aber beim ehrlichen Blick auf die Arbeit im Landtag: Wie viele Menschen verfolgen so eine Aktuelle Debatte? Finden unsere Debatten nicht an anderen Orten statt? Diese Woche hatte ich beispielsweise auf einen einzelnen Satz von mir auf Facebook über 2500 Likes und über 1400 Kommentare. Hier findet viel „Aktuelle Debatte“ statt. Ob uns das passt oder nicht. Mir passt es, denn ich wollte und will immer am liebsten überall über Politik diskutieren. Und Facebook und Insta ist für viele Menschen eine gute Chance, mit mir über Politik zu reden. Und das ist gut. Denn Politik ist das, was uns alle angeht. Und Politik ist eine Möglichkeit, die Welt besser zu machen.