Tag der Arbeit: Sachgrundlose Befristung muss abgeschafft werden

Veröffentlicht am 01.05.2013 in Bundespolitik

Neulußheim. Der 1. Mai wurde im gesamten Wahlkreis zu Festen und Ausflügen genutzt. Auch Bundestagskandidat Daniel Born war unterwegs und genoss unter anderem in Bruchsal, Neulußheim und Waghäusel die gute Stimmung. „Der 1. Mai“, so der 37-jährige Jurist, „ist bei uns der Tag zum Draußensitzen und Erzählen. Da macht uns das kalte Wetter nichts aus. Der 1. Mai ist ein Miteinander-Tag.“

In seiner Rede zum 1. Mai in Neulußheim hob Daniel Born die Idee einer gerechteren Gesellschaft hervor: „Wir haben allen Grund optimistisch zu sein: Wir leben in einer starken und innovativen Region“ sagte er. Dafür hätten gut ausgebildete Fachkräfte und neben der Industrie auch Mittelstand und Familienunternehmen in den 20 Städten und Gemeinden des Spargelwahlkreises gesorgt.

„Gute Arbeit“ sei ein zentraler Wirtschaftsfaktor und wichtig für den Einzelnen. Denn „gute Arbeit“ schaffe die Sicherheit und die Selbstbestimmung eine Familie zu gründen, zu investieren und für das Alter vorzusorgen. Darum müsse die Politik sich gegen Entwertung von Arbeit stellen.

Born: „Mittlerweile wird jeder zweite neue Arbeitsvertrag befristet abgeschlossen. Es geht vor allem um junge Menschen. Sie wissen nicht, ob sie nächstes oder übernächstes Jahr noch beschäftigt sein werden und Geld verdienen.

Gleichzeitig wollen wir von diesen jungen Frauen und Männern aber, dass sie eine Familie gründen, Eigentum schaffen und für das Alter vorsorgen. Das passt nicht zusammen!

Die Möglichkeit zur zweijährigen sachgrundlosen Befristung hat nicht mehr Menschen in Beschäftigung gebracht – sie hat mehr Menschen in atypische Beschäftigung gebracht, Unsicherheiten in die Belegschaften gebracht und ganze Familien unter Druck gesetzt.

Damit muss Schluss sein. Die sachgrundlose Befristung muss abgeschafft werden.”

 

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