#Sommerabende 2019

Hinter dem „Rheingold“-Schriftzug steckt eine wahre Schatzkammer

Hinter dem Haus mit dem markanten „Rheingold“-Schriftzug steckt die geschichtliche Sammlung des Brühler Heimatvereins. Ganz nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ besuchte Landtagsabgeordneter Daniel Born im Rahmen seiner bunten Sommerabendreihe zusammen mit 30 Teilnehmern – darunter Bürgermeister Ralf Göck - diese Sammlung als letztes der drei Museen in diesem Jahr.

Im Mittelpunkt stand dabei die anschauliche Ausstellung über den Luftschiffbau in Brühl. Unter Führung von Dr. Volker Kronemayer und Winfried Höhn vom Heimat- und Brauchtumsverein konnten aber alle Fragen rund um die spannende Geschichte von Brühl und Rohrhof gestellt werden.

In zwei Gruppen wurde durch die verschiedenen Räumlichkeiten geführt. Volker Kronemayer und Winfried Höhn beeindruckten nicht nur mit umfangreichem Wissen über die ausgestellten Exponate, sondern auch mit der erfrischend humorvollen Art darüber zu berichten und die Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit mitzunehmen. Die Teilnehmer verfolgten die Präsentation aufmerksam und stellten interessiert immer wieder Zwischenfragen.

Besondere Aufmerksamkeit widmete man der Industriegeschichte Brühls rund um den Luftschiffbau der Firma Schütte/Lanz. In den Jahren 1910 und 1911 wurde das erste Luftschiff mit einer Länge von 131 m und einem Durchmesser von 18m entworfen und gebaut. Bei diesem Schiff wurde das gesamte tragende Gerüst aus Sperrholz ausgeführt. Bis zum Kriegsende wurden insgesamt über zwanzig Luftschiffe in Brühl hergestellt. In der Betrachtung ging man auch auf die Biografien einzelner Ingenieure und Techniker ein. Erstaunt stellten einige Besucher fest, dass enge Verbindungen aus dem eigenen Bekanntenkreis zum Heimatmuseum bestehen. „Es ist erstaunlich wie klein die Welt doch ist. Ich hätte nicht gedacht, dass das Unternehmen „Lanz“ aus Mannheim irgendwie mit dem Luftschiffbau „Lanz-Schütte“ in Verbindung steht“, so eine Teilnehmerin. Auch Ausstellungsstücke von Nachbarn wurden entdeckt und schafften eine ganz besondere Nähe zwischen Ausstellung und Besuchern.

In weiteren Räumen konnte die Handwerks- und die Vereinsgeschichte von Brühl und Rohrhof erkundet werden. Auch alte Postkarten, Schriftstücke oder Möbelstücke ließen die Teilnehmer in die Geschichte eintauchen. Mit einem Kinosessel und einem hölzernen Filmrollenregal wurde eine Klammer mit dem „Rheingold“-Schriftzug geschaffen, der immer dann leuchtet, wenn das Museum geöffnet ist.

„Auch der letzte Abend der bunten Sommerabendreihe war ein großer Erfolg. Die örtlichen Museen sind Schatzkammern um die Ecke und es gibt so viele Geschichten zu entdecken.“ fasste Daniel Born die diesjährige Tour zusammen. Dabei betonte er besonders den Detailreichtum und die liebevollen Präsentation die die Heimatmuseen auszeichneten. „Jedes dieser Museen liefert einen ganz besonderen Einblick in die Vielfalt der Heimat und genau das unterscheidet die Museen auch wieder von den größeren. Diese Verbundenheit zum Betrachter können nur diese sehr persönlichen Ausstellungsstücke schaffen“, so Born.

Bürgermeister Ralf Göck fand ebenfalls positive Worte für die gelungene Veranstaltung: „Ich finde es schön und wichtig, dass Daniel die Museen, die Identität in den Städten und Gemeinden stiften, und damit zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen, in den Blickpunkt rückt“.

Zu guter Letzt durfte auch hier der Gästebucheintrag, unter den alle Teilnehmer unterschreiben konnten, nicht fehlen. Im Rückblick auf die erfolgreich abgeschlossene Sommerabendreihe 2019 zieht SPD-Politiker Daniel Born ein positives Resümee und dankte herzlich den Heimatvereinen für ihren Einsatz vor Ort. „Es ist wirklich schade, dass die Sommerabende schon wieder vorbei sind. Es hat auch dieses Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht.“ so Born.

 

#Sommerabend: Vom Reilinger Menschen bis zur Sprechmaschine

Welches „Dings vom Dach“ wird wohl am 22. Dezember in der gleichnamigen Fernsehsendung von den Prominenten zu erraten sein? Philipp Bickle und die weiteren Freunde der Reilinger Geschichte wissen es – und nun auch die 35 Interessierten, die einen Sommerabend mit Daniel Born im Reilinger Heimatmuseum erlebten.

Reilingen. Um es vorwegzunehmen: da werden die Promis zu knabbern haben, denn so schnell kommt man dem kleinen „Ding vom Dach“ nicht auf die Schliche. „Wir waren nah dran – mal sehen ob die Promis im Dezember besser sind“, lacht Landtagsabgeordneter Daniel Born über die vielen Tipps, die gegenüber Museumsgründer Philipp Bickle abgegeben wurden, aber alle nicht ins Schwarze trafen.

Eröffnet wurde der Sommerabend von Wachtmeister Fritz Anselment, der die neuesten Bekanntmachungen für die Bürgerinnen und Bürger verkündete. Unterhaltsam, mit Anekdoten gespickt und vor allem kenntnisreich erläuterte danach der Reilinger Ehrenbürger Philipp Bickle die Geschichten einiger der unzähligen Erinnerungsstücke des Museums. Und so wurden ganz schnell aus „Dingen vom Dach“ oder aus den Archiven hochinteressante Ausflüge in die Vergangenheit. Was trug man beim Kirchgang auf dem Kopf, wie hielt man es mit der Hygiene zuhause, was hatte der Bauer auf dem Feld dabei? Und zu den vielen Geschichten aus Reilingen gehörte natürlich auch der Moment, als man den „Reilinger Urmenschen“ entdeckte. Eine Nachbildung des homo erectus reilingensis, aber auch ein funktionierendes Grammophon, welches auch Sprechmaschine genannt wurde, finden sich gut erhalten in den Museumsräumen und zeigen die Bandbreite der Ausstellung auf.
Neben der momentanen Sonderausstellung zur kirchlichen Geschichte Reilingens sind in den Ausstellungsräumen liebevoll hergerichtet ein Schulzimmer, eine Küche, ein Wohn- und ein Schlafzimmer und ein Tante-Emma-Laden aus längt vergangenen Zeiten zu besichtigen.
Auch handwerkliche Berufe der Region, z.B. aus der Tabakproduktion, werden den Besucherinnen und Besuchern anschaulich dargestellt. Die vielen Fragen der interessierten Gäste beantwortete beim Rundgang der Museumsführer Simon Schell.
Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born freut sich über den großen Zuspruch bei seiner Museumstour: „Mit den Sommerabenden möchte ich auch ein wenig Werbung für unsere Heimatmuseen und ihre wichtige Arbeit machen. In einem Heimatmuseum wie dem Reilinger steckt enorm viel ehrenamtliche Arbeit, die mich beeindruckt. Es sind Orte voller Schätze, die es lohnt, zu erkunden.“
Zum Abschluss durfte ein Eintrag in das Gästebuch, natürlich mit Feder und Tinte, nicht fehlen. Viele Schulklassen haben sich in diesem bereits verewigt und auch für andere Gruppenführungen steht das Museumsteam gerne bereit. Jeden 1. Sonntag im Monat ist das Heimatmuseum (Hauptstr. 1) zudem von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Zum nächsten und letzten Sommerabend dieser Tour lädt Daniel Born am Donnerstag, 29.8., um 18 Uhr in das Heimatmuseum Brühl (Kirchenstr. 2) ein.

 

#Sommerabend: Religiöse Vielfalt in einem „Dorf“ versammelt

Im Schwetzinger Karl-Wörn-Haus startete die diesjährige #Sommerabend-Museumstour des Landtagsabgeordneten Daniel Born. 

Schwetzingen. „Es ist nur ein Dorf.“ hatte Leopold Mozart über Schwetzingen gesagt und damit den provozierend-augenzwinkernden Aufmacher für die diesjährige Sonderausstellung des Heimatmuseums im Karl-Wörn-Haus über den Besuch der Mozartfamilie im Jahre 1763 in der damaligen kurpfälzischen Sommerresidenz zu Papier gebracht. Doch Rüdiger Thomsen-Fürst von der Forschungsstelle Südwestdeutsche Hofmusik ergänzte in seiner spannenden Führung durch die Ausstellung sofort: „Leopold Mozart meinte sinngemäß, dass Schwetzingen zwar aufgrund seiner Einwohnerzahl nur ein Dorf gewesen sei, aber was für eines!“

Denn der österreichische Komponist hatte sich beeindruckt von der religiösen Vielfalt in der kleinen Sommerresidenz gezeigt. Lutheraner, Calvinisten, Katholiken und Juden würden friedlich miteinander zusammenleben – das hatte selbst die weit gereiste Familie Mozart so noch nicht in einer kleinen Stadt erlebt.

Vielfalt war denn auch das Stichwort für Landtagsabgeordneten Daniel Born. „Vor einem Jahr habe ich die Sommerabend-Tour gestartet, um die Vielfalt der Geschichte und der Geschichten unserer Region zu zeigen. Mit dem Karl-Wörn-Haus sind wir heute nicht nur mitten in der Heimatgeschichte Schwetzingens zu Hause, sondern mit dem Namensgeber auch unter einer guten Überschrift versammelt. Karl Wörns bedeutendes Werk heißt ‚Schwetzingen – lebendige Stadt‘, so ist es.“ begrüßte der Schwetzinger Abgeordnete gemeinsam mit Museumsleiter Lars Maurer und der SPD-Vorsitzenden Monika Maier-Kuhn die Gäste.

Lars Maurer zeigte die Bandbreite der städtischen Sammlungen auf, die von den Anfängen Schwetzingens mit der ersten urkundlichen Erwähnung über die Blüte als Residenzstadt bis zum industriellen Erbe, an das das Karl-Wörn-Haus als ehemaliges Direktionsgebäude der Firma Bassermann auch unmittelbar erinnert, reicht. Besonders spannend war es, sich im Anschluss an den Fachvortrag von Rüdiger Thomsen-Fürst, in das 18. Jahrhundert zu versetzen. Es herrschte viel mehr Stille, denn es gab keinen Autoverkehr, kein Radio, kein Handyklingeln. Über 70 Musiker sind in der Stadt untergebracht, die in ihren Zimmern proben und Stücke einüben. Und in einem Gasthof sind Leute aus Salzburg untergebracht, deren Sohn als Wunderkind nicht nur auf Europa-Tournee ist, sondern der auch im Schloss vor dem Kurfürsten spielen wird: Wolfgang Amadeus Mozart. Für die Teilnehmer des Sommerabends wurde so die vielfältige und lebendige Stadt greifbar, die ja laut Leopold Mozart „nur ein Dorf“ gewesen war.

Die Sommerabend-Runde nutzte die Möglichkeit, noch zahlreiche Nachfragen an die beiden Referenten zu stellen und die zahlreichen Ausstellungsstücke und Infotafeln zu studieren.

„Unser nächster Stopp geht noch einmal weiter in die Geschichte zurück, denn Mitte August treffen wir den Ur-Reilinger.“ kündigte Daniel Born zum Abschluss den folgenden Sommerabend am 14. August um 18 Uhr im Heimatmuseum Reilingen (Hauptstraße 1, Reilingen) an.

 

                                               

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