Daniel Born MdL

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Wie ich in den Landtag gekommen bin und was ich dort mache

Über mich

Geboren wurde ich am 17. September 1975 in Speyer und einige Wochen später in der evangelischen Kirche getauft. Meine Eltern haben mir eine liebevolle Erziehung und das Wissen, dass ich daheim immer mit offenen Armen empfangen werde, mit auf den Lebensweg gegeben. Und sicher auch das für die Politik schlagende Herz: Beide waren seit 1972 engagierte Mitglieder der SPD. Schon als Kind habe ich das SPD-Flugblatt „Der Wecker“ mit zusammenfalten und austragen dürfen und in unserem Flur hing ein großes Poster „Vertragen statt Rüsten“.

Von der Carl-Theodor-Schule ans Mannheimer Landgericht

Meine Teenagerjahre habe ich an der Carl-Theodor-Schule in Schwetzingen genossen und dort mein Abitur gemacht. Danach wollte ich unbedingt Jura studieren – und ging dazu nach Konstanz. Schon damals beschäftigte mich Gerechtigkeit und was die Politik, die Gesetze, die öffentliche Hand tun müssen, damit es gerechter zugeht. Das anschließende Referendariat in Mannheim führte mich zu Tätigkeiten als Vertreter der Staatsanwaltschaft am Amtsgericht Schwetzingen und als Anwaltsreferendar zur Kanzlei „Burstein & Blum“ in New York – aber auch zu einer lehrreichen Sonderaufgabe: Die Mitarbeit im Opferschutzprogramm des Landgerichts Mannheim. Meine Hauptinteressen galten dem Arbeits- und Sozialrecht – und nach dem erfolgreichen zweiten Staatsexamen sollte ich die Chance erhalten, in diesem Bereich meine beruflichen Schwerpunkte zu setzen.

„Menschen und ihre Arbeit“ sind mein Beruf

„Menschen und ihre Arbeit“ konnte ich in den Mittelpunkt meines Berufslebens stellen, als ich nach dem Referendariat bei der Bundesagentur für Arbeit anfing. Ich beschäftige mich mit Fragen zum Übergang Schule/Beruf, Arbeitsbedingungen, aber auch wie der Zugang zum Arbeitsmarkt in jedem Lebensalter gelingen kann. Ich übernahm verschiedene Aufgaben u.a. auch in der Inklusionsarbeit, bei Arbeitsmarktprogrammen für Langzeitarbeitslose oder bei ganz speziellen Herausforderung wie der Hilfe für die von der Schlecker-Pleite betroffenen Frauen. In den letzten Jahren leitete ich in der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt den Bereich „Akademische Berufe & Berufs- und Studienberatung" – das sogenannte „Hochschulteam“. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berieten an Schulen, Hochschulen und waren in der Vermittlung tätig. Und natürlich gehört es für mich auch zum Beruf sich gewerkschaftlich zu engagieren – ich bin darum seit vielen Jahren Mitglied bei ver.di.

Für die Sozialdemokratie im Einsatz

Gleich an meinem 16. Geburtstag bin ich in die SPD eingetreten – ich wollte keinen Tag länger warten. Seitdem hatte ich eigentlich immer politische Ämter: In Orts- und Kreisvorständen, als Kreis-, Landes- oder Bundesdelegierter. Als 18-Jähriger gründete ich mit Freunden eine Juso-Gruppe und wir hatten bald einen ersten Erfolg: Die Gründung eines Jugendgemeinderats in unserer Gemeinde. Während des Studiums konnte ich mit einem Nebenjob als Referent der Ratsfraktion Konstanz mehr über Kommunalpolitik lernen. In dieser Zeit war ich auch Juso-Kreisvorsitzender. Danach war ich viele Jahre Gemeinde- und Kreisrat. Insgesamt zehn Jahre war ich Ortsvereinsvorsitzender der SPD und 2013 Bundestagskandidat im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen. 2016 nominierte mich meine Partei zum Landtagskandidaten im Wahlkreis Schwetzingen und mir gelang nach einem spannenden Wahlabend der Einzug in den baden-württembergischen Landtag. Ich bin Mitglied des Landes- und des Kreisvorstands der SPD und außerdem Mitglied der Antragskommission der SPD Baden-Württemberg.

Ehrenamtliches Engagement ist mir wichtig

Ich bin Mitglied des AWO-Kreisvorstandes, Vorsitzender der AWO Hockenheim und Vorstandsmitglied bei PLUS Rhein-Neckar. Diese Ehrenämter bedeuten mir sehr viel, denn ich darf mich hier bei Institutionen engagieren, die den Menschen Halt, Stütze und Teilhabe geben – und die immer wieder dazu beitragen, dass sich unser Land weiterentwickelt und gleichzeitig der Zusammenhalt wächst. Viele Jahre habe ich mich auch als Kirchengemeinderat in der evangelischen Kirchengemeinde engagiert. Auch hier habe ich erleben dürfen, wie man gemeinsam gute Dinge erreichen kann. Wenn man so will: Unser Miteinander besser machen kann. Seit 2000 engagiere ich mich im Jugendschutz als ehrenamtlicher Prüfer bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft FSK, wo ich regelmäßig den Hauptausschuss als Vorsitzender leite. Ich hatte während meines Studiums ein Verwaltungspraktikum bei der FSK gemacht und danach hat man mich gerne in das Prüferkollegium „übernommen“. Weitere Ehrenämter von mir sind Mitgliedschaften im Medienrat der Landesanstalt für Kommunikation (LfK), im Kuratorium der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung, im Stiftungsrat der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg und im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung. Mein schönstes und wichtigstes Ehrenamt ist es aber, Patenonkel meiner Nichte Zoe zu sein. Nichts erfüllt mich so, wie mir die ganze Welt von Zoe erklären zu lassen.

Und was ist mit Hobbys?

In meiner Freizeit lese ich gerne, treibe Sport oder treffe mich mit Familie und Freunden. Außerdem bekomme ich eine ganz gute – und in meinem Umfeld sehr geschätzte – Lasagne hin. Ich genieße unsere Region: Den Schlossgarten, den Altrhein, die Seen, die Rockkonzerte und das bunte Vereins- und Kulturleben. Ich mag die Bilder von Jack Vettriano, die Musik von Lisa Bassenge und Sonntage mit „Tatort“. Und die vielen Sitzungen und Gremien? Die machen Freude, wenn es Sinn macht. Aber lieber packe ich auch einfach mal mit an sei es bei der Mithilfe bei Altpapiersammlungen, bei Wahlkampfeinsätzen oder z.B. bei meinem jährlichen Sommerpraktikum.

Eine typische Woche in meinem Leben

Montag

Meine Woche beginnt im Wahlkreisbüro. In der Regel ist immer etwas vorzubereiten oder zu unterzeichnen. Die organisatorische und administrative Arbeit übernimmt das Team im Büro – aber die Entscheidungen muss eben der Abgeordnete treffen. Am späten Vormittag trifft sich das gesamte Team zur wöchentlichen Teamsitzung: hier werden die aktuelle Arbeitswoche strukturiert und Ergebnisse der vergangenen Arbeitswoche analysiert. Welche Anfragen wurden gestellt, welche Antworten sind eingegangen, wo wird eine Rede oder ein Grußwort von mir erwartet? Nach der Teambesprechung kommt der angenehme Teil des Wochenauftakts: Das gemeinsame Mittagessen gehört montags dazu und ist ein fixer Punkt für alle, die im Team Born arbeiten. Montagnachmittags stehen dann in der Regel Termine im Wahlkreis an oder ich biete eine meiner regelmäßigen Bürger*innensprechstunden an. Abends stehen dann Sitzungstermine oder Veranstaltungen im Wahlkreis auf dem Programm.

Dienstag

Dienstags fahre ich nach Stuttgart. Dort angekommen bespreche ich mich mit den parlamentarischen Beratern zu meinen Ausschussthemen und gehe die Sitzungsunterlagen für die Woche durch. Nach der Mittagsbesprechung z. B. mit einer Bürger*inneninitative, einem Fachverband oder einem Aktionsbündnis, steht die wöchentliche Fraktionssitzung im Sophie-Scholl-Saal an. Im Anschluss erfolgt noch einmal die Nachbereitung der Sitzungsunterlagen und anschließend habe ich in der Regel einen Termin als Fachpolitiker in der Landeshauptstadt.

Mittwoch und Donnerstag

Die Wochenmitte ist eng getaktet für die politische Arbeit im Wahlkreis und in Stuttgart. In Stuttgart-Wochen tagen das Landtagsplenum oder die einzelnen Ausschüsse. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (AK 7) leite ich die Sitzung der SPD-Wirtschaftspolitiker zur Vorbereitung des Ausschusses. Wenn ein Plenartag ansteht, beschäftigt sich der Landtag mit den verschiedenen Themen der Landespolitik. Die Zeit davor am frühen Morgen nutzt Daniel Born, um in seinem Landtagsbüro Mails zu beantworten, sich um Anliegen aus dem Wahlkreis zu kümmern oder ein letztes Mal ein Redemanuskript durchzugehen.

Die ersten eineinhalb Stunden der Plenardebatte werden oft im Fernsehen übertragen. Hier steht üblicherweise eine aktuelle Debatte an. Dabei geht es dann nicht um einen Gesetzesbeschluss, sondern darum, dass der Landtag als Volksvertretung ein bedeutendes politisches Thema diskutiert.

Danach werden einzelne Beschlüsse gefasst, Gesetze diskutiert, es gibt eine Regierungsbefragung oder Debatten zu Ausschussvorlagen. Die Landtagsabgeordneten sind dabei die meiste Zeit im Plenarsaal, haben aber auch an Plenartagen parallel noch weitere Termine. Im Laufe des Tages gehe ich immer wieder in mein Landtagsbüro und arbeite dort Dringendes ab. In Wochen mit sogenanntem Halbtagsplenum enden die Sitzungen am Mittwochnachmittag, in Wochen mit Doppelplenartagen donnerstags am späten Nachmittag.

Freitag

Der Freitag beginnt mit dem Verfassen der „Freitagspost“. Hier schreibe ich meine Eindrücke der Woche in Form eines persönlichen Wochenrückblicks auf. Aufgrund der Uhrzeit, zu derich die Freitagspost verfasse, könnte sie aber ebenso gut „Frühstückspost“ oder manchmal auch (Donnerstag-)„Mitternachtspost“ heißen … Im Wahlkreisbüro erwartet mich dann die Post der Woche. Außerdem gibt es immer viel mit dem Team zu besprechen, z. B. Vorsprachen im Wahlkreisbüro oder Rückmeldungen in den sozialen Netzwerken. Ab dem späten Freitagvormittag versuche ich, mir den Kalender für den Wahlkreis freizuhalten: Da gibt es Bürgermeistergespräche oder Schulbesuche oder er macht sich selbst ein Bild von einem Problem vor Ort. Freitagabends besuche ich Veranstaltungen in der Region.

Samstag und Sonntag

Samstags finden häufig politische Veranstaltungen im Land statt, an denen ich als Referent oder auf einem Podium teilnehme. Auch die Sitzungen des SPD-Landesvorstands finden samstags statt. Das bedeutet: Auch am Samstag geht es dann morgens mit dem Zug pünktlich los. Außerdem hat der Wahlkreis mit seinen vielfältigen Terminen immer einen festen Platz in meinem Wochenendkalender: Vereinsveranstaltungen, Schulfeste, Parteiveranstaltungen, Ehrungsmittage oder Jubiläen gehören zum Programm. Ich informiere mich gerne vor Ort, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Denn nur so kann ich Interessensvertreter und Kümmerer für meinen Wahlkreis sein.

Zudem versuche ich, am Wochenende ein wenig zur Ruhe zu kommen und Zeit für Familie und Freunde ebenso zu finden wie für ein gutes Buch, einen Spaziergang oder einen Filmabend. Die Rückkopplung, die ich auf den Terminen am Wochenende erfahre und die Zeit, die ich mit Familie und Freunden verbringe, sind wichtig: Denn so bleibt man geerdet, findet Ausgleich und bleibt kampfesfreudig!

Gläserner Abgeordneter / Mein Einkommen

Als Abgeordneter im Landtag von Baden-Württemberg bekomme ich derzeit monatlich 8.210 Euro – bezeichnet als Entschädigung. Diese wird bezahlt als Entgelt für die Ausübung des Mandats, das laut Bundesverfassungsgericht als berufliche Tätigkeit einzustufen ist. Die Summe muss versteuert werden.

Für allgemeine Kosten wie Wahlkreisbüro, Porto, Mehraufwendungen am Sitz des Landtags und bei parlamentarisch bedingten Reisen erhalte ich eine monatliche Pauschale in Höhe von 2.286 Euro. Meine Reisekosten werden auf Nachweis erstattet. Zur Aufwandsentschädigung gehört auch, dass Telefon und Internet im Landtag kostenlos zur Verfügung stehen. Zudem kann ich die Deutsche Bahn innerhalb Baden-Württembergs frei nutzen.

Grundlage für die Bemessung der Abgeordnetenbezüge ist das 2005 eingeführte und im Juni 2016 für die 16. Wahlperiode bestätigte sogenannte Indexierungsverfahren. Dies bedeutet, dass die Entschädigung auf der Grundlage von statistischen Maßzahlen angepasst wird. Bemessungszeitraum ist das jeweils vorangegangene Kalenderjahr. Für die Grundentschädigung teilt das Statistische Landesamt die Veränderung des Nominallohnindex für Baden-Württemberg mit, der die allgemeine Einkommensentwicklung in Baden-Württemberg abbildet.

Für die Kostenpauschale ermittelt das Statistische Landesamt den Wert anhand der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes für Baden-Württemberg, während sich der Vorsorgebeitrag an der Entwicklung des Höchstbeitrags zur allgemeinen Rentenversicherung orientiert.

Für die Altersvorsorge, die eigenständig erfolgt, erhalte ich als Abgeordneter einen Vorsorgebeitrag in Höhe von monatlich 1.859 Euro. Die Voraussetzung ist der Nachweis einer entsprechenden privaten Altersvorsorge.

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Wahlkreisbüro Daniel Born MdL
Schwetzinger Straße 10
68766 Hockenheim
Telefon 06205 38324
WhatsApp 0178 8873 208
Mail hockenheim@daniel-born.de

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