Daniel Born

Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg

Wie ich in den Landtag gekommen bin und was ich dort mache

Eine typische Woche in meinem Leben

Montag

Meine Woche beginnt im Wahlkreisbüro. In der Regel ist immer etwas vorzubereiten oder zu unterzeichnen. Die organisatorische und administrative Arbeit übernimmt das Team im Büro – aber die Entscheidungen muss eben der Abgeordnete treffen. Am späten Vormittag trifft sich das gesamte Team zur wöchentlichen Teamsitzung: hier werden die aktuelle Arbeitswoche strukturiert und Ergebnisse der vergangenen Arbeitswoche analysiert. Welche Anfragen wurden gestellt, welche Antworten sind eingegangen, wo wird eine Rede oder ein Grußwort von mir erwartet? Nach der Teambesprechung kommt der angenehme Teil des Wochenauftakts: Das gemeinsame Mittagessen gehört montags dazu und ist ein fixer Punkt für alle, die im Team Born arbeiten. Montagnachmittags stehen dann in der Regel Termine im Wahlkreis an oder ich biete eine meiner regelmäßigen Bürger*innensprechstunden an. Abends stehen dann Sitzungstermine oder Veranstaltungen im Wahlkreis auf dem Programm.

Dienstag

Dienstags fahre ich nach Stuttgart. Dort angekommen bespreche ich mich mit den parlamentarischen Beratern zu meinen Ausschussthemen und gehe die Sitzungsunterlagen für die Woche durch. Nach der Mittagsbesprechung z. B. mit einer Bürger*inneninitative, einem Fachverband oder einem Aktionsbündnis, steht die wöchentliche Fraktionssitzung im Sophie-Scholl-Saal an. Im Anschluss erfolgt noch einmal die Nachbereitung der Sitzungsunterlagen und anschließend habe ich in der Regel einen Termin als Fachpolitiker in der Landeshauptstadt.

Mittwoch und Donnerstag

Die Wochenmitte ist eng getaktet für die politische Arbeit im Wahlkreis und in Stuttgart. In Stuttgart-Wochen tagen das Landtagsplenum oder die einzelnen Ausschüsse. Als Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (AK 7) leite ich die Sitzung der SPD-Wirtschaftspolitiker zur Vorbereitung des Ausschusses. Wenn ein Plenartag ansteht, beschäftigt sich der Landtag mit den verschiedenen Themen der Landespolitik. Die Zeit davor am frühen Morgen nutzt Daniel Born, um in seinem Landtagsbüro Mails zu beantworten, sich um Anliegen aus dem Wahlkreis zu kümmern oder ein letztes Mal ein Redemanuskript durchzugehen.

Die ersten eineinhalb Stunden der Plenardebatte werden oft im Fernsehen übertragen. Hier steht üblicherweise eine aktuelle Debatte an. Dabei geht es dann nicht um einen Gesetzesbeschluss, sondern darum, dass der Landtag als Volksvertretung ein bedeutendes politisches Thema diskutiert.

Danach werden einzelne Beschlüsse gefasst, Gesetze diskutiert, es gibt eine Regierungsbefragung oder Debatten zu Ausschussvorlagen. Die Landtagsabgeordneten sind dabei die meiste Zeit im Plenarsaal, haben aber auch an Plenartagen parallel noch weitere Termine. Im Laufe des Tages gehe ich immer wieder in mein Landtagsbüro und arbeite dort Dringendes ab. In Wochen mit sogenanntem Halbtagsplenum enden die Sitzungen am Mittwochnachmittag, in Wochen mit Doppelplenartagen donnerstags am späten Nachmittag.

Freitag

Der Freitag beginnt mit dem Verfassen der „Freitagspost“. Hier schreibe ich meine Eindrücke der Woche in Form eines persönlichen Wochenrückblicks auf. Aufgrund der Uhrzeit, zu derich die Freitagspost verfasse, könnte sie aber ebenso gut „Frühstückspost“ oder manchmal auch (Donnerstag-)„Mitternachtspost“ heißen … Im Wahlkreisbüro erwartet mich dann die Post der Woche. Außerdem gibt es immer viel mit dem Team zu besprechen, z. B. Vorsprachen im Wahlkreisbüro oder Rückmeldungen in den sozialen Netzwerken. Ab dem späten Freitagvormittag versuche ich, mir den Kalender für den Wahlkreis freizuhalten: Da gibt es Bürgermeistergespräche oder Schulbesuche oder er macht sich selbst ein Bild von einem Problem vor Ort. Freitagabends besuche ich Veranstaltungen in der Region.

Samstag und Sonntag

Samstags finden häufig politische Veranstaltungen im Land statt, an denen ich als Referent oder auf einem Podium teilnehme. Auch die Sitzungen des SPD-Landesvorstands finden samstags statt. Das bedeutet: Auch am Samstag geht es dann morgens mit dem Zug pünktlich los. Außerdem hat der Wahlkreis mit seinen vielfältigen Terminen immer einen festen Platz in meinem Wochenendkalender: Vereinsveranstaltungen, Schulfeste, Parteiveranstaltungen, Ehrungsmittage oder Jubiläen gehören zum Programm. Ich informiere mich gerne vor Ort, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Denn nur so kann ich Interessensvertreter und Kümmerer für meinen Wahlkreis sein.

Zudem versuche ich, am Wochenende ein wenig zur Ruhe zu kommen und Zeit für Familie und Freunde ebenso zu finden wie für ein gutes Buch, einen Spaziergang oder einen Filmabend. Die Rückkopplung, die ich auf den Terminen am Wochenende erfahre und die Zeit, die ich mit Familie und Freunden verbringe, sind wichtig: Denn so bleibt man geerdet, findet Ausgleich und bleibt kampfesfreudig!


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Schwetzinger Straße 10
68766 Hockenheim
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Mail buero@daniel-born.de

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